Der Apfelbaum der Familie Drott wird nun voraussichtliche viele Jahrzehnte ein Teil der Streuobstwiese sein, Heimat und Nahrungsgrundlage für viele Tiere werden und der Familie einige leckere Apfelkuchen bescheren. Die Enkel werden das Wachsen und Entstehen des Artenreichtums um den Baum ihres Opas begleiten und so einen besonderen Bezug zu diesem kleinen Teil Natur entwickeln.

 

Die Streuobstwiese in Marbach wurde 2016 als Ausgleichsfläche für das Bauvorhaben des dortigen Lebensmittelmarktes geschaffen. Damals hat die Firma Damian Werner in einer gemeinsamen Aktion mit dem NABU Petersberg die ersten Bäume unter Beteiligung von Auszubildenden und Führungskräften gepflanzt. In Folge wurde im Rahmen pädagogischer Zusammenarbeit mit Kindergärten vor Ort weitere Bäume ergänzt.

 

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Kulturlandschaften, die wir in Deutschland haben. Bei idealen Voraussetzungen können bis zu 5.000 unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten dort vorkommen. Die Wiese bietet die Grundlage für zahlreiche Pflanzen, die Nahrung und Heimat für Insekten, kleine Säugetiere, Amphibien und Reptilien geben. Die Bäume geben Unterschlupf für Vögel, Fledermäuse, Siebenschläfer und viele mehr. Und zu guter Letzt kommt auch der Mensch nicht zu kurz, der von den Früchten der Bäume profitieren kann.

 

Der NABU Petersberg betreut einige dieser wertvollen Rückzugsorte für die Natur bei uns im Gemeindegebiet. Wenn Sie Interesse daran haben, diese Arbeit zu unterstützen und selbst unverbindlich daran mitwirken möchten, melden Sie sich gerne unter [email protected]

 

Für den NABU Petersberg, Michael Heinz.