NABU Petersberg Bienenhotel

Bau eines Bienenhotels mit der Wendelinusschule Steinau

Im Wandel unseren Ökosystems ist das Überleben diverser Bienenarten vor besondere Herausforderungen gestellt. Zum Schutz dieser überaus relevanten Tierart und zur Sensibilisierung für ihre Bedeutung hat die Wendelinusschule Steinau in gemeinsamer Zusammenarbeit von Schülern, Lehrern, Eltern und dem NABU Petersberg ein Bienenhotel errichtet und erfolgreich eingeweiht.

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Bild NABU/H.Schmitt
Bild NABU/H.Schmitt

 

Die Grundschule Marbach pflanzte Obstbäume

 

 

Das Wetter war nicht besonders einladend, als die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b der Marbacher Grundschule am 6.12.2019, dem Nikolaustag, mit ihren Lehrkräften – Fr. Mengel und Hr. Anders - sich auf den Weg machten. Zu Fuß ging es in die Straße „ Am Ehrlichshof“, wo der Schulunterricht an diesem Morgen sich einmal anders gestalten sollte. Im Sachkundeunterricht war zuvor darüber nachgedacht worden, was man über Bäume so alles schon weiß. Es gibt die Wurzel, den Stamm sowie die Äste und Blätter, na klar! Das weiß man doch. Schwieriger wird es, wenn man erklären soll, wo denn so ein Baum eigentlich herkommt. Klar, man kann ihn im Gartencenter kaufen, aber wo haben die Gärtner die Bäume her? Dass ein Baum genau so wie ein Bohne oder eine andere Blütenpflanze aus einem Samen hervorgeht, das ist nicht sofort verfügbares Wissen, aber am Ende der Unterrichtseinheit VOM APFELKERN ZUM APFELBAUM sollten es alle verstanden haben. Das anstehende praktische Tun ist der krönende Abschluss.

 

Wir pflanzen Obstbäume!!

 

Angeregt durch Herbert Schmitt (NABU Petersberg) kooperierte die Grundschule Marbach nun schon zum dritten mal mit dem Naturschutzbund, der die Streuobstwiese betreut. Wie an diesem Nikolaustag 2019 haben schon die Schülerinnen und Schüler der Grundschulabschlussklassen 2017 und 2018 hier Obstbäume gepflanzt. So ist mittlerweile der Baumbestand auf 19 angewachsen. Apfel, Birne, Zwetschge, Mirabelle – hier findet sich mittlerweile ein bunter Strauß an Obstsorten. Aufgeteilt auf 3 Gruppen schafften es auch an diesem Tag die Kinder mit Unterstützung von Helfern des NABU (Schmitt, Rieser, Peschl) in dem Zeitfenster einer Doppelstunde die 3 Obstbäume in die Erde zu bringen. Fein krümelige Erde für die Wurzeln, ein stabiler Pfahl, ein Verbeisschutz (gegen Hasen) und ein Hanfseil zum Befestigen des jungen Baums mit dem Pfahl, - es ist doch eine ganze Menge zu beachten beim Pflanzen!

 

Die Lehrkräfte und die NABU Aktiven sind davon überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler mit dieser Pflanzaktion eine Chance bekommen, einen Baum als Teil der Natur neu zu begreifen, - mit Kopf, Herz und Hand. Es ist lange bekannt, dass so ein ganzheitlicher Ansatz des Lernens nachhaltig die Einstellung zur Umwelt stark beeinflussen kann. Wäre es nicht schön, wenn in späteren Jahren die Pflanz-Kinder von heute als Jugendliche und später als Erwachsene von „Ihren“ Bäumen Früchte ernten könnten? Wir sind sicher, dass die Einstellung zur Natur mit dem Erleben derartiger Zusammenhänge sich in eine wünschenswerte Richtung entwickeln kann.

 

Für den NABU Petersberg,

 

Dr. Alfred Peschl


Viertklässler der Grundschule Marbach pflanzen ihren Apfelbaum

Bilder: Frau Durstewitz/Schule Marbach

Vom Kern zum Apfelbaum – Praxistest mit dem NABU Petersberg

Wenn bei Bauprojekten Flächen versiegelt werden, muss der Bauherr für Ausgleich sorgen. Die Kalbacher Werner-Gruppe hatte deshalb für die Fläche des von ihnen gebauten Lebensmittelmarkt an der Abfahrt Marbach-Nord eine Ausgleichfläche in unmittelbarer Nähe zwischen der Tennishalle und der Straße zum Haunestausee erworben und diese dem NABU Petersberg übertragen. NABU-Vorsitzender Herbert Schmitt wiederum hatte die Idee, dort eine Streuobstwiese anzulegen. In der 4. Klasse der Grundschule Marbach fiel sein Vorhaben auf fruchtbaren Boden.

Abgesehen davon, dass die Kinder in den Wochen zuvor gerade eine Unterrichtseinheit mit dem Thema „Vom Kern zum Apfelbaum“ absolviert hatten, fand das Ansinnen von Herbert Schmitt, als Klasse 4 einen eigenen, entsprechend gekennzeichneten Apfelbaum zu pflanzen, begeisterte Zustimmung.  Unter dem Motto „Wir pflanzen einen Apfelbaum“ schrieb Alexandra: Heute war ein besonderer Tag. Zum Abschluss des Themas „Apfel“ im Sachunterricht wollten wir einen Apfelbaum pflanzen. Nach der dritten Stunde verließen wir die Schule. Ziel war die NABU-Wiese hinter der Tennishalle. Dort hatten Herr Schmitt und sein Freund bereits ein Loch ausgehoben und zwei weitere Bäume gepflanzt. Bevor wir unseren Baum setzen konnten, mussten erst einmal die Wurzeln gekürzt werden. Herr Schmitt hat dann den Baum aufgerichtet und in das vorhandene Loch gesetzt. Jeanne durfte ein wenig Erde auffüllen. Darauf wurden Hornspäne verteilt. Jetzt wurde alles fest getreten und ein Pfosten aufgestellt. Er stabilisiert den Baum und schützt ihn vor dem Umfallen. Wenn unsere „Winter-Goldparmäne“ gut anwächst, können wir in ein paar Jahren leckere Äpfel ernten.